Sonntag, 17. September 2023

Versorgungswerk der Architekten Baden-Württemberg l Freiwillige Beitragszahlung lohnt sich für junge Architekten


Vergleich Private Altersversorgung und Versorgungswerk der Architekten in Baden-Württemberg


Private Assekuranz:

Bei privaten Rentenversicherungen gibt es für Neuverträge ab 2022 einen Garantiezins von 0,25 Prozent. Einige Versicherer haben sich deshalb von der vollständigen Beitragsgarantie verabschiedet. Die aktuelle Inflationsrate liegt im August 2023 bei 6,1 Prozent.

Die klassische Altersvorsorge hat deswegen für die Versicherungskunden den Reiz verloren. 

Aktuell werden im Versicherungsmarkt eher fondgebundene Rentenversicherungen verkauft. Ob die Rechnung später aufgeht, lässt sich im Vorfeld nicht sagen. Es empfiehlt sich einen privaten Versicherungsberater aufzusuchen, der unabhängig ist (siehe Bundesverband der Versicherungsberater).

Banken und Versicherungsvermittler sind leider interessengesteuert.

Versorgungswerk der Architektenkammer Baden-Württemberg

Das Versorgungswerk nennt in § 30 der Satzung ab 01.01.2023 einen Verrentungszins von 2,5 Prozent.

Laut der neuesten Satzung ab 01.01.2023 haben sich die Verrentungssätze verändert.

Für Beiträge, die bis zum 30. Lebensjahr eingezahlt werden, gilt ein Verrentungssatz von 11 Prozent. Bei einem angenommenen höchstmöglichen Pflichtbeitrag von derzeit 1.357,80 Euro ergäbe dies eine monatliche Rente von 149,36 Euro.

Je älter das Mitglied wird, desto niedriger ist der Verrentungssatz. Ab dem 66. Lebensjahr beträgt der Verrentungssatz nur noch 4,5 Prozent. Die angenommene Rente beträgt dann nur noch 61,10 Euro.

Für junge Mitglieder lohnt sich aus meiner Sicht die Leistung einer freiwilligen Beitragszahlung.

Bei einer Einzahlung bis zum 30. Lebensjahr ergäbe sich dann eine maximale monatliche Rente von 298,72 Euro.

Das Versorgungswerk muss sich bezüglich der privaten Assekuranz nicht verstecken. Bei entsprechender Beratung ist eine hohe Rendite möglich.