Samstag, 31. Dezember 2011

Heilende Magnetfelder (TMS) bei schwerer Depression

Bei schweren Depressionen, bei denen die Behandlung mittels Antidepressiva und Verhaltenstherapie nicht greift, gibt es noch die Möglichkeit der Elektrokrampftherapie (EKT) sowie die Transkranielle Magnetstimulation (TMS).

"Das Wirkprinzip der EKT besteht in der Auslösung eines epileptischen Anfalls durch Verabreichung von elektrischem Strom am Schädel des narkotisierten Patienten. Angewendet wird die EKT vorwiegend bei schweren depressiven Störungen mit Suizidalität oder wahnhaften Symptomen. Hier gehört sie zu den wirksamsten Therapieoptionen und kann auch bei bisher therapieresistenten Depressionen zu einer weitgehenden Verbesserung führen. Die wichtigsten unerwünschten Wirkungen der EKT bestehen in kognitiven Beeinträchtigungen, die vorwiegend das Gedächtnis betreffen; diese bilden sich jedoch in vielen Fällen von selbst weitgehend zurück", „Elektrokrampftherapie“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Dezember 2011, 08:21 UTC.

"Die transkranielle Magnetstimulation, kurz TMS, ist eine nicht-invasive Technologie, bei der mit Hilfe starker Magnetfelder Bereiche des Gehirns sowohl stimuliert als auch gehemmt werden können. Damit ist die TMS ein nützliches Werkzeug in der neurowissenschaftlichen Forschung. Darüber hinaus wird die transkranielle Magnetstimulation in beschränktem Umfang in der neurologischen Diagnostik eingesetzt oder für die Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie des Tinnitus, Apoplexie, der Epilepsie oder der Parkinson-Krankheit vorgeschlagen, ebenso in der Psychiatrie für die Therapie affektiver Störungen, allen voran der Depression, aber auch von Schizophrenien. Aus ersten durchgeführten Studien lässt sich noch nicht erkennen, inwieweit die teilweise recht hohen klinischen Erwartungen an die transkranielle Magnetstimulation berechtigt sind", siehe „Transkranielle Magnetstimulation“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. September 2011, 21:55 UTC.

"Mittlerweile ist die TMS in der Behandlung schwerer Depressionen etabliert", siehe Focus online. Nach den Daten des Münchner Max-Planck-Instituts für Psychiatrie erkranken in Deutschland pro Jahr etwa 2,8 Millionen Männer und fünf Millionen Frauen an einer schweren Depression; bei einigen Hunderttausend wird das Leiden chronisch. „Etwa einem Drittel dieser Patienten können wir mit der TMS gut helfen, einem weiteren Drittel ein bisschen, während das restliche Drittel therapieresistent bleibt“, erklärt Psychiater Göran Hajak von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg.
...
MEDIZIN: Heilende Magnetfelder - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-heilende-magnetfelder_aid_200257.html

Winterdepression Selbsttests

Machen Sie den Winterdepression-Selbsttest und stellen Sie fest, ob Ihre Gesundheitsbeschwerden auf eine Winterdepression oder deren mildere Version, das "Wintertief / der Winterblues", zurückzuführen sind. Unter einem Wintertief leiden Schätzungen der Krankenkassen etwa 1/3 der Deutschen.

Der Winterdepression-Selbsttest wurde vom naturwissenschaftlichen Forschungsinstitut "Experimentarium" in Dänemark entwickelt.

Link zum Selbsttest Litebook Lichttherapie und Behandlung

Weitere Selbsttests:

Link zum Selbsttest Dr. Gumbert - Selbsttest Depression

Link zum Selbsttest Davita

Link zum Selbsttest Focus online - Leiden Sie an Winterblues

Link zum Selbsttest Lifeline

Lichttherapie in Stuttgart - Winterdepression / Winterblues

In den lichtarmen Tagen der Monate Oktober bis Februar leiden laut einer Studie der TK 1/5 der Deutschen unter "Winterblues" auch als milde Veriante der Winterdepression bekannt.

Saisonale abhängige Depressionen (SAD) auch Winterdepression genannt, hat die Symptome einer leichten Depression. Schätzungsweise 5 - 10 % der Bevöllkerung leidet unter einer SAD.

Die Betroffenen haben Symptome einer depressiven Verstimmung, Ängste, niedriges Ernergieniveau, Heißhunger auf Süßes, Gewichtszunahme, Verlängerung der Schlafdauer und einer Antriebslosigkeit und Stimmungsschwankungen.

"Ein Forscherteam der MedUni Wien hat nachgewiesen, dass die verminderte Lichteinstrahlung in den finsteren Wintermonaten tatsächlich psychische und physische Veränderungen auslösen kann: Bei reduziertem Licht funktioniert der Serotonin 1A-Rezeptor, der als Andockstelle an die Nervenzelle dient, wesentlich schlechter - ähnlich wie bei Depressionen oder Angststörungen. Damit wurde ein weiterer biologischer Faktor für die sogenannte Winterdepression entschlüsselt und untermauert, hieß es in einer Presseaussendung am Freitag", siehe Link Wiener Zeitung online und NetDoktor.at.

"US-Psychologen haben den aufheiternden Effekt der Lichttherapie nun auch für Patienten mit einer bipolaren Störung festgestellt. Bei dieser manischen Depression schwanken die Patienten immer wieder zwischen Euphorie und Niedergeschlagenheit", siehe Link Focus online.

Gegen den "Winterblues" helfen Outdooraktivitäten wie Spazierengehen, Wandern oder Radfahren in der Mittagszeit. Selbst an einem wolkigen Wintertag beträgt die Lichtstärke noch 2000 Lux.

Bei SAD oder Winterdepression, die länger als zwei Wochen anhält sollte ein Psychiater aufgesucht werden. Hochdosiertes Johanneskraut als Pflanzenheilmittel (Antidepressiva) oder Lichttherapie kann helfen.

Lichttherapie soll als Behandlungsform bei Patienten mit leicht- bis mittelgradigen Episoden rezidivierender depressiver Störungen, die einem saisonalen Muster folgen, erwogen werden, siehe S3-Leitlinie/Langfassung/August 2011 Vers. 1.2NVL Unipolare Depression, Ziffer 3.53

Die ergonomisch angenehme Entfernung zum Lichttherapiegerät beträgt ca. 50 bis 110 cm. Insoweit sollte bei einem Abstand von 50 cm noch mindestens 2.500 Lux vorhanden sein. Medizinisch wertvoller wäre aus meiner Sicht 10.000 Lux bei einem Abstand von 50 cm. Die Anwendungsdauer verkürzt sich auf ca. 30 Minuten bei 10.000 Lux/Abstand 50 cm gegenüber 2 Stunden bei 2.500 Lux.

In Stuttgart bieten viele Ärzte oder Heilpraktiker eine Lichttherapie an (bitte kontaktieren Sie mich, wenn ich Sie als Arzt oder Heilpraktiker in die Liste aufnehmen soll):

Berufsausübungsgemeinschaft Appy, Molt, Böhm & Kollegen:

Dr. Univ. Mailand Matthias Appy
Dr. med. Wolfgang Molt
Dr. medic/IMF Klausenburg Theresia Böhm
Dr. med. Benedicta Kühnler
Prof. Dr. med. Ingo S. Neu
Bernd Jürgen Wildner

Dr. Hilde-Suse Obermayer
Fachärztin für Neurologie, Deutschland
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Deutschland

Zentrum für seelische Gesundheit, Klinikum Stuttgart, Bürgerhospital, siehe Apparative Ausstattung: Lichtfluter zur Lichtterapie bei Depressionen
...
Psychotherapie: Licht lindert manische Depression - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/psychotherapie_aid_232211.htm

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Privater BU-Rentner möchte Tätigkeit aufnehmen

Heute habe ich einen BU-Rentner beraten, der eine monatliche private Rente wegen Berufsunfähigkeit in Höhe von 1.500,00 € bis längstens zum 60. Lebensjahr erhält.

Er suchte mich mit der Frage auf, ob er eine Tätigkeit als Beifahrer für die Fahrten von behinderten Kindern im Umfang einer geringfügigen Beschäftigung aufnehmen darf. Hierbei geht es um eine Fragestellung der konkreten Verweisung.

Laut den Versicherungsbedingungen für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung in § 2 "Was ist Berufsunfähigkeit im Sinne dieser Bedingungen?" steht in Satz 2 folgendes:

  • Übt die versicherte Person jedoch eine andere, ihrer Ausbildung oder Erfahrung und bisherigen Lebensstellung entsprechende berufliche Tätigkeit konkret aus, liegt keine Berufsunfähigkeit vor.
  • Als entsprechend wird dabei nur eine solche Tätigkeit angesehen, die keine deutlich geringeren Kenntnisse und Fähigkeiten erfordert und auch in ihrer Vergütung und der Sozialen Stellung nicht erheblich unter das Niveau der bislang ausgeübten beruflichen Tätigkeit absinkt.

Die frühere bislang ausgeübte Tätigkeit meines Mandanten war selbständiger Gastronom und Koch. Jetzt würde er eine abhängige Beschäftigung als Beifahrer im Umfang einer geringfügigen Beschäftigung ausüben.

Laut einer Entscheidung des OLG Nürnberg vom 1.12.1988 - 8 U 23/88, VersR 1989, 693 = r + s 1989, 165 ist bei einer Minderung des monatlichen Bruttolohns von etwa 40 % von einer Ungleichwertigkeit der Lebensstellung und damit einer Unzumutbarkeit auszugehen.

Die Versicherung kann ihn nicht auf diese konkrete Tätigkeit verweisen, weil sie nicht mehr der früheren sozialen Stellung entspricht.

Im zweiten Prüfungsschritt ging ich noch der Frage einer medizinischen Nachprüfung (Nachprüfungsverfahren) im Zusammenhang mit der Meldung der geringfügigen Beschäftigung bei der Versicherung nach. Bei der Analyse wurde die notwendige medizinische psychiatrische und orthopädische Behandlung in entsprechendem Umfang angesprochen (Stichwort: Beweiswürdigung).

Es empfiehlt sich für alle BU-Rentner, die einer Beschäftigung nachgehen wollen, sich vorher bei einem Rentenberater und Versicherungsberater abquecken zu lassen, ob bei Beschäftigungaufnahme nicht die BU wegen konkreter Verweisung auf eine Beschäftigung entzogen wird. Hierzu sind die individuellen Versicherungsbedingungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung maßgeblich.


Freitag, 16. Dezember 2011

Berechnungsgrößen 2012 für die freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung

Für die freiwillige Versicherung gelten im Jahr 2012 folgende Berechnungsgrößen:
  • Beitragsbemessungsgrenze: 67.200 € jährlich, 5.600 € monatlich
  • Bezugsgröße: 31.500 € jährlich, 2.625 € monatlich
  • Mindestbeitragsbemessungsgrundlage: 400 € monatlich

Beitragswerte 2012 für die freiwillige Versicherung

  • Beitragssatz: 19,6 %
  • Mindestbeitrag: 78,40 €
  • Regelbeitrag: 514,50 €
  • halber Regelbeitrag: 257,25 €
  • Höchstbeitrag: 1.097,60 €

Dienstag, 13. Dezember 2011

Belastungserprobung bei schwerer Depression

Bei einem 50-jährigen Kläger wurde der Antrag auf Rente wegen medizinischer Rehabilitation wegen einer Depression zunächst abgelehnt. Im Rahmen einer Einweisung wurde er in einer psychosomatischen Klinik 6 Wochen stationär behandelt. Der dortige Chefarzt empfahl eine medizinische Rehabilitation. Ein erneuter Antrag auf Rehabilitation wurde im Rahmen einer Belastungserprobung in der Schmieder Klinik, Neurologischen Klinik, stattgegeben.

Ich habe im Widerspruchs- und Klageverfahren auf das Wunsch- und Wahlrecht hingewiesen und beantragt den Kläger in einer bestimmten psychosomatische Klinik stationär behandeln zu lassen.
Im Entlassungsbericht der Akutklinik wurde eine schwere depressive Episode diagnostiziert.

Im Rahmen eines Erörterungstermines beim Sozialgericht Stuttgart wurde von der Beklagtenvertreterin erklärt, das eine Belastungserprobung für den Kläger positiv sei. Sie wich nicht von der Stellungnahme des ärztlichen Dienstes ab. Ich erwiderte, das es sich bei der Schmiederklinik um eine Neurologische Klinik handelt und kaum schwerpunktmässig psychosomatische Krankheiten behandelt werden.

Vor dem Erörterungstermin wurden keine behandelnde Ärzte als sachverständige Zeugen gehört.

Die Beklagte wird nach mehr als 1 Stunde Erörterungstermin im Rahmen eines Vergleichs verpflichtet nach einer psychosomatischen Klinik mit der Möglichkeit der Belastungserprobung zu suchen. Hierbei war es mir wichtig, das schwerpunktmäßig eine stationäre psychosomatische Behandlung stattfindet.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsaktes - § 45 SGB X

(1) Soweit ein Verwaltungsakt, der ein Recht oder einen rechtlich erheblichen Vorteil begründet oder bestätigt hat (begünstigender Verwaltungsakt), rechtswidrig ist, darf er, auch nachdem er unanfechtbar geworden ist, nur unter den Einschränkungen der Absätze 2 bis 4 ganz oder teilweise mit Wirkung für die Zukunft oder für die Vergangenheit zurückgenommen werden.

(2) Ein rechtswidriger begünstigender Verwaltungsakt darf nicht zurückgenommen werden, soweit der Begünstigte auf den Bestand des Verwaltungsaktes vertraut hat und sein Vertrauen unter Abwägung mit dem öffentlichen Interesse an einer Rücknahme schutzwürdig ist. Das Vertrauen ist in der Regel schutzwürdig, wenn der Begünstigte erbrachte Leistungen verbraucht oder eine Vermögensdisposition getroffen hat, die er nicht mehr oder nur unter unzumutbaren Nachteilen rückgängig machen kann. Auf Vertrauen kann sich der Begünstigte nicht berufen, soweit
  1. er den Verwaltungsakt durch arglistige Täuschung, Drohung oder Bestechung erwirkt hat,
  2. der Verwaltungsakt auf Angaben beruht, die der Begünstigte vorsätzlich oder grob fahrlässig in wesentlicher Beziehung unrichtig oder unvollständig gemacht hat, oder
  3. er die Rechtswidrigkeit des Verwaltungsaktes kannte oder infolge grober Fahrlässigkeit nicht kannte; grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn der Begünstigte die erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt hat.
(3) Ein rechtswidriger begünstigender Verwaltungsakt mit Dauerwirkung kann nach Absatz 2 nur bis zum Ablauf von zwei Jahren nach seiner Bekanntgabe zurückgenommen werden. Satz 1 gilt nicht, wenn Wiederaufnahmegründe entsprechend § 580 der Zivilprozessordnung vorliegen. Bis zum Ablauf von zehn Jahren nach seiner Bekanntgabe kann ein rechtswidriger begünstigender Verwaltungsakt mit Dauerwirkung nach Absatz 2 zurückgenommen werden, wenn
  1. die Voraussetzungen des Absatzes 2 Satz 3 Nr. 2 oder 3 gegeben sind oder
  2. der Verwaltungsakt mit einem zulässigen Vorbehalt des Widerrufs erlassen wurde.
In den Fällen des Satzes 3 kann ein Verwaltungsakt über eine laufende Geldleistung auch nach Ablauf der Frist von zehn Jahren zurückgenommen werden, wenn diese Geldleistung mindestens bis zum Beginn des Verwaltungsverfahrens über die Rücknahme gezahlt wurde. War die Frist von zehn Jahren am 15. April 1998 bereits abgelaufen, gilt Satz 4 mit der Maßgabe, dass der Verwaltungsakt nur mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben wird.

(4) Nur in den Fällen von Absatz 2 Satz 3 und Absatz 3 Satz 2 wird der Verwaltungsakt mit Wirkung für die Vergangenheit zurückgenommen. Die Behörde muss dies innerhalb eines Jahres seit Kenntnis der Tatsachen tun, welche die Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsaktes für die Vergangenheit rechtfertigen.

(5) § 44 Abs. 3 gilt entsprechend.

Einkommensanrechnung auf Witwenrente - § 97 SGB VI

(1) Einkommen (§§ 18a bis 18e Viertes Buch) von Berechtigten, das mit einer
  1. Witwen- oder Witwerrente,
  2. Erziehungsrente,
  3. Waisenrente an ein über 18 Jahre altes Kind

zusammentrifft, wird hierauf angerechnet. Dies gilt nicht bei Witwenrenten oder Witwerrenten, solange deren Rentenartfaktor mindestens 1,0 beträgt.

(2) Anrechenbar ist das Einkommen, das monatlich
  1. bei Witwenrenten, Witwerrenten oder Erziehungsrenten das 26,4fache des aktuellen Rentenwerts,
  2. bei Waisenrenten das 17,6fache des aktuellen Rentenwerts
übersteigt. Das nicht anrechenbare Einkommen erhöht sich um das 5,6fache des aktuellen Rentenwerts für jedes Kind des Berechtigten, das Anspruch auf Waisenrente hat oder nur deshalb nicht hat, weil es nicht ein Kind des Verstorbenen ist. Von dem danach verbleibenden anrechenbaren Einkommen werden 40 vom Hundert angerechnet. Führt das Einkommen auch zur Kürzung oder zum Wegfall einer vergleichbaren Rente in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, ist der anrechenbare Betrag mit dem Teil zu berücksichtigen, der dem Verhältnis entspricht, in dem die Entgeltpunkte für Zeiten im Inland zu den Entgeltpunkten für alle in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz zurückgelegten Zeiten stehen.

(3) Für die Einkommensanrechnung ist bei Anspruch auf mehrere Renten folgende Rangfolge maßgebend:
  1. Waisenrente,
  2. Witwenrente oder Witwerrente,
  3. Witwenrente oder Witwerrente nach dem vorletzten Ehegatten.
Die Einkommensanrechnung auf eine Hinterbliebenenrente aus der Unfallversicherung hat Vorrang vor der Einkommensanrechnung auf eine entsprechende Rente wegen Todes. Das auf eine Hinterbliebenenrente anzurechnende Einkommen mindert sich um den Betrag, der bereits zu einer Einkommensanrechnung auf eine vorrangige Hinterbliebenenrente geführt hat.

(4) Trifft eine Erziehungsrente mit einer Hinterbliebenenrente zusammen, ist der Einkommensanrechnung auf die Hinterbliebenenrente das Einkommen zugrunde zu legen, das sich nach Durchführung der Einkommensanrechnung auf die Erziehungsrente ergibt.

Überzahlung aus Witwenrente muss nur im Umfang von 2/3 zurückgezahlt werden

Ich habe im Klageverfahren vor dem Sozialgericht Stuttgart eine über 90-jährige Mandantin vertreten, die zudem an Demenz litt.

Die Mandantin bezog neben der Altersrente eine Witwenrente. Im Rahmen von § 97 SGB VI muss eine Witwenrente bei dem Rentenantrag auf Altersrente angegeben werden. Der Sohn der Mandantin hatte damals den Antrag für die Altersrente erstellt. Er erklärte mir das er die Angaben zum Bezug einer Witwenrente im Rentenantrag ausgefüllt habe.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat die Regelaltersrente jahrelang ohne Einkommensanrechnung wegen gleichzeitigem Bezug der Hinterbliebenenrente gezahlt. Im Rahmen einer späteren Plausibilitätsprüfung über die EDV wurde dieser Fehler erkannt und die Witwe wegen der Überzahlung aus Einkommensanrechnung angehört und danach der frühere Witwenrentenbescheid für die Vergangenheit und für die Zukunft nach § 45 SGB X aufhoben und ein neuer Bescheid wegen Witwenrente mit niedrigerem Zahlbetrag festgestellt.

Aus der Akteneinsicht der Verwaltungsakte der Deutschen Rentenversicherung Bund ergab sich, dass die Unterlagen aus früherer Zeit zum großen Teil vernichtet wurden und nur noch der frühere Rentenbescheid der Regelaltersrente vorlag.

Das Problem der Klägerin war, das keine Kopie des Rentenantrages vorlag und somit die Beweislast für die Fehlerfreiheit des Rentenantrages bei der Klägerin liegt.

Die Beklagte hat allerdings im Rahmen einer Ermessensentscheidung das hohe Alter und die schwere Erkrankung der Klägerin nicht berücksichtigt.

Im Rahmen eines Vergleiches wurde in der mündlichen Verhandlung eine Reduktion der Überzahlung im Umfang von 1/3 vor dem Hintergrund des hohen Alters und der schweren Erkrankung der Klägerin beschlossen.

Hätte die Beklagte eine Kopie des Rentenantrages vorlegen können, wäre eine Aufhebung für die Vergangenheit und für die Zukunft wegen Fristablauf und Vertrauensschutz nicht mehr möglich gewesen.

Montag, 28. November 2011

Energiekosten sparen durch Kooperationspartner WBV GmbH

Neben der Miete und den KfZ-Kosten, so man denn überhaupt ein Auto hat, reißen die Energie-Kosten die größten Löcher in den privaten (Rentner-) Haushalt. Strom und, falls man ans Gasnetz angeschlossen ist, auch diese Energie belasten die Etats oft mit über 100 € im Monat. Über unsere Kooperation Wirtschaft und Recht ist es uns gelungen, Ihnen eine deutliche Ersparnis zu ermöglichen. Bis zu 400 € im Jahr konnten schon eingespart werden. Allein beim Strom! Durch die richtige Auswahl aus über 900 Anbietern mit mehr als 10.000 verschiedenen Tarifen.

Die dazu notwendige, selbstverständlich TÜV-geprüfte Software erreichen Sie bei einem unserer Kooperationspartner über folgenden Link: www.wbv-vogt.de. Auf der linken Seite dieser Homepage finden Sie 2 unübersehbare Schalter „Stromtipp.de“ und „Gastipp.de“. Beide ermöglichen Ihnen, sich weitere Informationen einzuholen und sogar gleich online einen Antrag einzureichen. Alle weiteren Formalitäten veranlaßt dann unser Kooperationspartner, die WBV GmbH. Wenn Sie noch offene Fragen haben, können Sie sich auch gerne von den Kollegen direkt beraten lassen, sie nehmen sich alle Zeit für Sie, bis die letzten Klarheiten beseitigt sind. (J) Leichter haben Sie noch nicht Geld gespart, ohne auf etwas zu verzichten.

Sonntag, 27. November 2011

Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose (MS) Aalen

Laut der Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitliche Selbsthilfegruppe (KIGS) der AOK Ostwürttemberg in Aalen gibt es in der Aalen eine Selbsthilfegruppe "Multiple Sklerose (MS)".

Kontakt: Edeltraud Strobel, Telefon: 07361-970-412

Selbsthilfegruppe Männer mit Prostatakrebs Aalen

Laut der Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitliche Selbsthilfegruppe (KIGS) der AOK Ostwürttemberg in Aalen gibt es in der Aalen eine Selbsthilfegruppe "Männer mit Prostatakrebs".

Kontakt: Manfred Blumenschein, Telefon: 07361-421113

Selbsthilfegruppe Depression Aalen

Laut der Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitliche Selbsthilfegruppe (KIGS) der AOK Ostwürttemberg in Aalen gibt es in der Region Aalen eine Selbsthilfegruppe Depression.

Kontakt: Jürgen Tel. 0151-141-515-11 ( Anrufe bitte nur zwischen 18.00 - 20.00 Uhr )

Dienstag, 22. November 2011

Psychologen in Aalen

In Aalen finden Sie neben mehreren Psychiatern auch viele Psychologen.

  1. Peter Neureuther, Spritzenhausplatz 12, 73430 Aalen, Telefon: 07361-960866
  2. K.H. Staffen, Bahnhofstr. 30, 73430 Aalen, Telefon: 07361-74235
  3. Claudia Brüggert, Ludwigsstr. 16, 73430 Aalen, Telefon: 07361-468484
  4. C. Eichholz, Beinstraße 5, 73430 Aalen, Telefon: 07361-975-1848
  5. Fatima Fischer, Parkstraße 4, 73430 Aalen, Telefon: 07361-680-888
  6. Annegret Drescher, Östlicher Stadtgraben 15, 73430 Aalen, Telefon: 07361-555005

Orthopäden in Aalen

In Aalen finden Sie als Patient folgende Orthopäden:

  1. Herr Dr. Gerald Merklin, Weindenfelder Straße 1, 73430 Aalen, Telefon: 07361-61290
  2. Herr Dr. Emil Däschle, Wilhelmstr. 34, 73433 Aalen, Telefon: 07361-71391
  3. Herr Dr. Rainer Class, Friedrichstr. 54, 73430 Aalen, Telefon: 07361-680-808

Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Aalen

In Trägerschaft der Stadt Aalen und des Zentrum für Psychiatrie Winnenden findet sich in Aalen im Hirschbachhaus eine Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit 25 Plätzen.

Die therapeutischen Angebote umfassen Gruppen- und Einzelpsychotherapie, ärztlich-psychiatrische Therapie einschließlich eventuell notwendiger medikamentöser Behandlung, Ergotherapie (Arbeits- und Beschäftigungstherapie), Kunsttherapie, Bewegungstherapie (Gymnastik, Sport, Spiele), Entspannungsübungen, Soziotherapie (Beratung und Hilfestellung bei sozialen und beruflichen Problemen, Freizeitgestaltung, alltagspraktisches Training), Training am Computer und psychoedukative Angebote (Beratung und Informationen über psychische Erkrankungen).

Tagesklinik Hirschbachhaus
Hirschbachstraße 60
73431 Aalen
Telefon: 07361 5697-0
Telefax: 07361 5697-29
E-Mail: info@hirschbachhaus.de

Auskunfts- und Beratungsstelle Deutsche Rentenversicherung Aalen

In Aalen findet sich die Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg.

Anschrift:

Auskunfts- und Beratungsstelle
Bahnhofstraße 24 – 28
73430 Aalen

Kontakt:

Tel: 07361/9684-0
Fax: 07361/9684-90

Psychiater in Aalen

In Aalen finden Sie folgende Psychiater für die Behandlung seelischer Erkrankungen vor:

  1. Herr Thomas Leibbrand, Spitalstraße 22, 73430 Aalen, Telefon: 07361-975295
  2. Herr Dr. Martin Seiler, Weidenfelder Straße 1, 73430 Aalen, Telefon: 07361-555385
  3. Frau Dr. Klothilde Leitenmaier, Spitzenhausplatz 4, 73430 Aalen, Telefon: 07361-64300
  4. Herr Dr. Rainer Schmack, Wilhelmstr. 5, 73433 Aalen, Telefon: 07361-79234
  5. Frau Dr. Wiltraud Hoffmann, Friedhofstr. 1, 73430 Aalen, Telefon: 07361-66670

Rentenstelle/ Ortsbehörde der Stadt Aalen

Die Rentenstelle bzw. Ortsbehörde der Stadt Aalen befasst sich mit der Aufnahme von Rentenanträgen.

Anschrift:

Ortsbehörde für Rentenangelegenheiten, Marktplatz 30, 73430 Aalen

Kontakt:

Telefon: +49 7361 52-1257

+49 736152-1256

Öffnungszeiten:

Montag, 8.30 bis 11.45 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Dienstag, 8.30 bis 11.45 Uhr
Mittwoch, 8.30 bis 11.45 Uhr
Donnerstag, 8.30 bis 11.45 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Freitag, 8.30 bis 12 Uhr

Montag, 21. November 2011

Rentenstelle / Ortsbehörde Esslingen

Die Rentenstelle bzw. Ortsbehörde der Stadt Esslingen befasst sich mit der Aufnahme von Rentenanträgen.

Anschrift:

Ortsbehörde für Rentenangelegenheiten, Beblingerstraße 3, 73728 Esslingen am Neckar

Kontakt:

Telefon: +49 711 3512 - 2150
Fax: +49 711 3512 - 552150

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 13:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 13:00 - 18:00 Uhr

Rentenstelle Bad-Cannstatt

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Bad-Cannstatt eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksamt (Rentenstelle), Kegelenstraße 12, 70372 Stuttgart, S-Bad Cannstatt

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-98952
Fax: +49 711 216-9598952

Öffnungszeiten:

Montag 08.30 - 13.00
Dienstag geschlossen
Mittwoch 08.30 - 13.00
Donnerstag 14.00 - 18.00
Freitag 08.30 - 13.00

Psychotherapeuten in Plieningen

Bei der Arztsuche in Plieningen für einen Mandanten fand ich folgende Hinweise auf Psychologische Psychotherapeuten. Da die Suche immer sehr mühevoll ist, folgender Hinweis:

Reinhold Weber
Psychotherapeut
Schöllstr. 7
70599 Stuttgart-Plieningen

Telefon: 0711-2203630

Gabriele Klaus
Psychotherapeutin
Walbrunnenstr. 5
70599 Stuttgart-Plieningen

Telefon: 0711-4587090

Ingrid Mayer
Psychotherapeutin
Walbrunnenstr. 5
70599 Stuttgart-Plieningen

Telefon: 0711-4597424

Sonntag, 20. November 2011

Rentenstelle Zuffenhausen

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Zuffenhausen eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Rentenstelle Zuffenhausen, Emil-Schuler-Platz 1, 70435 Stuttgart, S-Zuffenhausen

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-5396
Fax: +49 711 216-5397

Öffnungszeiten:

Mo + Mi+Fr 08:30 bis 13:00 Uhr
Di geschlossen
Do 14:00 bis 18:00 Uhr

Rentenstelle Weilimdorf

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Weilimdorf eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Weilimdorf, Löwen-Markt 1, 70499 Stuttgart, S-Weilimdorf

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-5460
Fax: +49 711 216-5323

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Freitag 8.30 Uhr - 13.00 Uhr
Donnerstag 14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Rentenstelle Wangen

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Wangen eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Wangen, Wangener Marktplatz 1, 70327 Stuttgart, S-Wangen

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-5032
Fax: +49 711 216-5094

Öffnungszeiten:

Dienstag nach Vereinbarung
Mittwoch nach Vereinbarung
Donnerstag nach Vereinbarung

Rentenstelle Vaihingen

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Vaihingen eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Vaihingen, Rathausplatz 1, 70563 Stuttgart, S-Vaihingen

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-4813
Fax: +49 711 216-4831

Öffnungszeiten:

Mo, Mi, Fr 08.30 - 13.00 Uhr
Do 14.00 - 18.00 Uhr


Rentenstelle Untertürkheim

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Untertürkheim eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Untertürkheim, Großglocknerstraße 24/26, 70327 Stuttgart

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-5052
Fax: +49 711 216-7022

Öffnungszeiten:

Montag 08:30 - 13:00 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch 08:30 - 13:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 18:00 Uhr

Rentenstelle Stammheim

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Stammheim eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Stammheim, Kornwestheimer Straße 5, 70439 Stuttgart, Stammheim

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-7965
Fax: +49 711 216-957965

Öffnungszeiten:

Montag: geschlossen
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 14:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 08:30 - 13:00 Uhr

Rentenstelle Sillenbuch

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Sillenbuch eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Sillenbuch, Aixheimer Straße 28, 70619 Stuttgart, S-Sillenbuch

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-8321
Fax: +49 711 216-1646

Öffnungszeiten:

Montag 08:30 - 13:00 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch 08:30 - 13:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 18:00 Uhr

Rentenstelle Obertürkheim

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Obertürkheim eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Obertürkheim, Augsburger Straße 659, 70329 Stuttgart, S-Obertürkheim

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-5004
Fax: +49 711 216-5062

Öffnungszeiten:


Montag bis Donnerstag 08:30 - 12:00
















Rentenstelle Münster

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Münster eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Münster, Schussengasse 10, 70376 Stuttgart, S-Münster

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-1612
Fax: +49 711 216-4215

Öffnungszeiten:

Montag geschlossen
Dienstag 14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch 08:30 - 13:00 Uhr
Donnerstag 08:30 - 13:00 Uhr
Freitag 08:30 - 13:00 Uhr








Rentenstelle Mühlhausen

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Mühlhausen eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Mühlhausen, Mönchfeldstraße 35, 70378 Stuttgart, S-Mühlhausen

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-4204
Fax: +49 711 216-4220

Öffnungszeiten:

Voranmeldung ist erwünscht
Montag und Mittwoch 08:30 - 13:00
Dienstag geschlossen
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 08:30 - 13:00

Rentenstelle Hedelfingen

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Hedelfingen eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Hedelfingen, Heumadener Straße 1, 70329 Stuttgart, S-Hedelfingen

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-5029
Fax: +49 711 216-5016

Öffnungszeiten:

Voranmeldung ist erwünscht
Montag und Mittwoch 08:30 - 13:00
Dienstag geschlossen
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 08:30 - 13:00

Rentenstelle Plieningen-Birkach

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Plieningen-Birkach eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksamt Plieningen-Birkach, Postfach 720160, 70577 Stuttgart

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-3050
Fax: +49 711 216-8296

Öffnungszeiten:

Voranmeldung ist erwünscht
Montag und Mittwoch 08:30 - 13:00
Dienstag geschlossen
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 08:30 - 13:00






Rentenstelle Botnang

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Botnang eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Botnang, Klinglerstraße 7, 70195 Stuttgart, S-Botnang

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-8372



Öffnungszeiten:

Montag geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag 08:30 - 13:00
Donnerstag nach Vereinbarung








Rentenstelle Möhringen

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Möhringen eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Möhringen, Maierstraße 1, 70567 Stuttgart, S-Möhringen

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-4471
Fax: +49 711 216-4968

Öffnungszeiten:

Voranmeldung ist erwünscht
Montag und Mittwoch 08:30 - 13:00
Dienstag geschlossen
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 08:30 - 13:00






Rentenstelle Feuerbach

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Feuerbach eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Feuerbach, Wilhelm-Geiger-Platz 10, 70469 Stuttgart, S-Feuerbach

Kontakt:

Telefon: +49 711 216-5200
Fax: +49 711 216-5243

Öffnungszeiten:

Montag 08:30 - 13:00 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch 08:30 - 13:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 18:00 Uhr

Rentenstelle Degerloch

In Stuttgart gibt es neben dem Versicherungsamt in Stuttgart-Mitte im Bezirksrathaus Degerloch eine Rentenstelle. In der Rentenstelle werden Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung aufgenommen.

Anschrift:

Bezirksrathaus Degerloch, Große Falterstraße 2, 70597 Stuttgart, S-Degerloch

Kontakt:

Telefon:+49 711 216-4975
Fax: +49 711 216-4926

Öffnungszeiten:

Mo + Mi 08:30 - 13:00Uhr
Do 14:00 - 18:00 Uhr
Fr 08:30 - 13:00 Uh

Versicherungsamt Stuttgart

Das Versicherungsamt Stuttgart ist zuständig für die Bezirke Mitte, Nord, Ost, Süd und West. Das Versicherungsamt nimmt Rentenanträge der gesetzlichen Rentenversicherung auf. Die Anschrift des Versicherungsamtes Stuttgart lautet: Schwabenzentrum B2,
Eberhardstraße 33, 70173 Stuttgart,S-Mitte

Die Öffnungszeiten des Versicherungsamtes sind: Montag, Mittwoch und Freitag 08:30 - 13:00
Donnerstag 14:00 - 18:00

Bei Renten wegen Erwerbsminderung, Altersrenten mit Auslandsberührung (Sozialversicherungsabkommen und EU) sowie bei privater Krankenversicherung empfehle ich die Beratung bei einem unabhängigen Rentenberater und Rechtsbeistand.

Montag, 14. November 2011

Mit dem Interregio-Express von Konstanz zu Rentenberater Sommer

Mit dem Interregio-Express können Mandanten von Konstanz, Allensbach, Radolfzell, Singen und Umsteigen in den IC von Singen nach Tuttlingen, Rottweil, Horb nach Stuttgart zu Rentenberater Sommer gelangen. Die Fahrzeit von Konstanz nach Stuttgart beträgt 2 Stunden 18 Minuten.


[www.bahn.de Anreisebutton]

Sonntag, 13. November 2011

Mit dem Regionalexpress von Aalen zu Rentenberater Sommer

Mit dem Regionalexpress der Deutschen Bahn sind Mandanten aus Aalen, Mögglingen, Schwäbisch Gmünd, Lorch, Waldhausen (bei Schorndorf), Plüdershausen, Urbach (bei Schorndorf), Schorndorf schnell in Stuttgart bei Rentenberater Sommer.


[www.bahn.de Anreisebutton]

Selbsthilfegruppe Depression in Stuttgart

Laut KISS - Selbsthilfekontaktstelle in Stuttgart gibt es in Stuttgart in den Räumen von KISS eine Selbsthilfegruppe "Menschen mit Depressionen".
Die Selbsthilfegruppe trifft sich:

Dienstags um 16:30 Uhr
in den Räumen der KISS Stuttgart,
Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart.

Näheres bei KISS Stuttgart, Tel.: 0711-6406117.

Samstag, 5. November 2011

Freitag, 4. November 2011

Selbsthilfegruppe Depression in Winnenden

Laut einem Flyer des Vereins Balance e.V. gibt es eine Selbsthilfegruppe Depression in Winnenden.
Die Gruppentreffen finden wöchentlich statt. Näheres unter Telefon: 01525/3768234 - BALANCE
Verein zur Bewältigung von Depressionen und Ängsten e. V., Geschäftsstelle in Remsstr. 136,
73614 Schorndorf.

Gründer der Gruppe ist Günther Schallenmüller - siehe Homepage "New Balance - eine private Initiative von Betroffenen".

Selbsthilfegruppe Depression in Murrhardt

Laut einem Flyer des Vereins Balance e.V. gibt es eine Selbsthilfegruppe Depression in Murrhardt.
Die Gruppentreffen finden wöchentlich statt. Näheres unter Telefon: 01525/3768234 - BALANCE
Verein zur Bewältigung von Depressionen und Ängsten e. V., Geschäftsstelle in Remsstr. 136, 73614 Schorndorf.

Gründer der Gruppe ist Günter Schallenmüller - siehe Homepage "New Balance - eine private Initiative von Betroffenen".

Selbsthilfegruppe Depression in Waiblingen

Laut einem Flyer des Vereins Balance e.V. gibt es eine Selbsthilfegruppe Depression in Waiblingen.
Die Gruppentreffen finden wöchentlich statt. Näheres unter Telefon: 01525/3768234 - BALANCE
Verein zur Bewältigung von Depressionen und Ängsten e. V., Geschäftsstelle in Remsstr. 136
73614 Schorndorf.

Gründer der Gruppe ist Günter Schallenmüller - siehe Homepage "New Balance - eine private Initiative von Betroffenen".

Selbsthilfegruppe Depression Backnang

Laut einem Flyer des Vereins Balance e.V. gibt es eine Selbsthilfegruppe Depression in Backnang.
Die Gruppentreffen finden wöchentlich statt. Näheres unter Telefon: 01525/3768234 - BALANCE
Verein zur Bewältigung von Depressionen und Ängsten e. V., Geschäftsstelle in Remsstr. 136, 73614 Schorndorf.

Gründer der Gruppe ist Günter Schallenmüller - siehe Homepage "New Balance - eine private Initiative von Betroffenen".

Selbsthilfegruppe Depression - Fellbach

Laut einem Flyer des Vereins Balance e.V. gibt es eine Selbsthilfegruppe Depression in Fellbach.
Die Gruppentreffen finden wöchentlich statt. Näheres unter Telefon: 01525/3768234 - BALANCE
Verein zur Bewältigung von Depressionen und Ängsten e. V., Geschäftsstelle in Remsstr. 136
73614 Schorndorf.

Gründer der Gruppe ist Günter Schallenmüller - siehe Homepage "New Balance - eine private Initiative von Betroffenen".

Selbsthilfegruppe Manisch-Depressiv - Fellbach

In Fellbach hat sich eine Selbsthilfegruppe Manisch-Depressiv gegründet. Laut einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten vom 29.05.2010 findet das Treffen in Geschäftsstelle der AOK in der Bahnhofstraße 85 statt.

Selbsthilfegruppe Depression - Schorndorf

Laut einem Zeitungsbericht der Stuttgarter Nachrichten vom 31.05.2010 wurde in Schorndorf eine Selbsthilfegruppe Depression vom Verein Balance e.V., einem Verein zur Bewältigung von Depressionen und Ängste, gegründet.

"Wer an weiteren Informationen über die Gruppe interessiert ist, kann sich beim Verein melden, Telefon 0 71 81/994 42 76. Die Teilnahme an den Treffen ist kostenlos und unabhängig von einer Mitgliedschaft im Verein möglich."

Mittwoch, 2. November 2011

Psychiater in Ludwigsburg

In Ludwigsburg praktizieren folgende Psychiater:
  1. Herr Dr. med. Friedrich Mögle, Mathildenstr. 4, 71638 Ludwigsburg, Telefon: 07141-924649
  2. Herr Rainer Teufel, Marktplatz 7, 71638 Ludwigsburg, Telefon: 07141-299 1666
  3. Frau Margret Bubeck, Solitudestr. 24, 71638 Ludwigsburg, Telefon: 07141-924 989
  4. Klinik Dr. Reischle, Mathildenstr. 8, 71638 Ludwigsburg, Telefon: 07141-9610-0

Psychiater in Bad Cannstatt

In Bad Cannstatt praktizieren nachfolgende Psychiater:
  1. Frau Martha Heger, Badstr. 37, 70372 Stuttgart, Telefon: 0711-5533
  2. Gemeinschaftspraxis Dr. med Dieter Dennig, Dr. med. Karl-Ludwig Schreiber, Dr. med. Joachim Buchthal, Dr. med. Christian Dippon, Seelbergstr. 11, 70372 Stuttgart, Telefon: 0711-56897
  3. Herr Dr. med. Christian Simon, Daimlerstr. 24, 70372 Stuttgart, Telefon: 0711-562864
  4. Herr Dr. med. Ernst Zeller, Kreuznacher Str. 4, 70372 Stuttgart, Telefon: 0711-955997
  5. Frau Dr. med. Heike Denzinger, Nürnberger Str. 17, 70374 Stuttgart, Telefon: 0711-525050

Psychiater in Schorndorf

In Schorndorf praktizieren nachfolgende Psychiater:
  1. Frau Dr. med. Hava Saglam, Kelterstr. 3, 73614 Schorndorf, Telefon: 07181-46100
  2. Frau Dr. med. Waltraud Naber, Kelterstr. 3, 73614 Schorndorf, Telefon: 07181-100
  3. Herr Dr. med. Eberhard Fleischer, Marktplatz 2, 73614 Schorndorf, Telefon: 07181-24051

Witwenrentenbescheid fehlerhaft

Zur Zeit stellen unsere Rentenberater und auch ich fest, das vermutlich aufgrund eines Programmfehlers der Deutschen Rentenversicherung die Einkommensanrechnung bei einem Leistungsbeginn 2011 falsch ermittelt sind.

Ergebnis dieses Programmfehlers sind zu niedrige Zahlbeträge bei der Witwenrente.

Tipp: Bei Tod des Ehegatten im Jahre 2011 sollte der Witwenrenten- oder Witwerrentenbescheid durch einen Rentenberater überprüft werden.

Dienstag, 1. November 2011

Mit der S 4 zu Rentenberater Sommer

Mit der S-Bahn Linie 4 können Mandanten aus Richtung Marbach, Benningen, Freiberg am Neckar, Favoritepark, Kornwestheim, Zuffenhausen, Feuerbach, Nordbahnhof, Hauptbahnhof nach Stuttgart-Stadtmitte gelangen.

Die Kanzlei ist nur 30 m von der Haltestelle Stadtmitte entfernt.

Mit der S 5 zu Rentenberater Sommer

Mit der S-Bahn-Linie 5 können Mandanten aus Richtung Bietigheim, Tamm, Asperg, Ludwigsburg, Kornwestheim, Zuffenhausen, Feuerbach, Nordbahnhof, Hauptbahnhof nach Stuttgart-Mitte gelangen.

Die Kanzlei ist nur 30 m von der Haltestelle Stadtmitte entfernt.

Mit der S 6 zu Rentenberater Sommer

Mit der S-Bahn-Linie 6 können Mandanten aus Richtung Weil der Stadt, Malmsheim, Renningen, Rutesheim, Leonberg, Höfingen, Ditzingen, Weilimdorf, Korntal, Neuwirtshaus (Porscheplatz), Feuerbach, Nordbahnhof, Hauptbahnhof nach Stuttgart-Mitte zur Sozialversicherungskanzlei Sommer und Kollegen gelangen.

Die Kanzlei ist nur 30 m von der Haltestelle Stadtmitte entfernt.

Mit der S 1 zu Rentenberater Sommer

Mit der S-Bahn-Linie 1 können Mandanten aus Richtung Herrenberg, Nufringen, Gärtringen, Ehningen, Hulb, Böblingen, Goldberg, Rohr, Vaihingen, Österfeld, Universität, Schwabstraße, Feuersee zu Rentenberater Sommer zur Haltestelle Stuttgart-Stadtmitte gelangen.
Dies gilt ebenso für Mandanten aus Kirchheim, Ötlingen, Wendlingen, Wernau, Plochingen, Altbach, Zell, Oberesslingen, Esslingen, Mettingen, Obertürkheim, Untertürkheim, Neckarpark, Bad Cannstatt, Hauptbahnhof nach Stuttgart-Stadtmitte.

Die Kanzlei ist 30 m von der Haltestelle Stadtmitte entfernt.

Frührente

Der Begriff der Frührente kommt in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht vor. Laut der Begriffserläuterung im Duden versteht man darunter eine vorzeitig gezahlte Rente.

Folgende Rentenarten kommen bei einer "Frührente" in Frage:
  1. Rente wegen Erwerbsminderung
  2. Vorzeitige Altersrente
Was versteht man unter einer vorzeitigen Altersrente? Es gibt die feste Altersgrenze mit Gewährung einer Regelaltersrente. Daneben gibt es die Möglichkeit eine frühere Altersrente mit Abschlägen zu erhalten, wie z.B. eine Altersrente für langjährig Versicherte, Altersrente für Frauen (bis Jahrgang 1951 noch möglich), Altersrente bei Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeit (bis Jahrgang 1951 noch möglich) und die Altersrente für schwerbehinderte Menschen mit weniger Rentenabschlägen.

Ein großes Problem unserer Zeit sind Überlastungssituationen bei Multitasking und ständiger Erreichbarkeit über Festnetz, Handy oder e-mail. In vielen Unternehmen werden Mitarbeiter von Kollegen oder Chefs gemobbt. Neben finanziellen Schäden, die die Unternehmen durch schlechte Motivation und Leistung entstehen, sind die seelischen Probleme wie Burn-Out und Depressionen zu nennen. In den Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung sind Seelische und Somatische Erkrankungen inzwischen die Hauptursache für eine Erwerbsminderung.

Viele schleppen sich nur noch ins Geschäft, nutzen das Wochenende zur Regeneration und fühlen sich ständig ausgebrannt, müde und haben Schlafstörungen.

Den Rentenantragsteller wird es nicht überraschen, wenn ca. 50 % der Rentenanträge abgelehnt werden. Der Haushalt der gesetzlichen Rentenversicherung leistet laufende Altersrenten, Witwen und Witwerrenten, Waisenrente und Renten wegen Erwerbsminderungen. Diese Rentenleistungen werden über laufende Rentenbeiträge der versicherungspflichtigten Beschäftigten und Selbständigen finanziert.

Der ärztliche Dienst der Rentenversicherungsträger oder Vertragsärzte der Rentenversicherungsträger prüfen die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung. Es geht darum, ob noch ein vollschichtiges Leistungsvermögen (6 Stunden), ein Leistungsvermögen zwischen 3 und 6 Stunden (Rente wegen Erwerbsminderung) oder ein Leistungsvermögen von unter drei Stunden (Rente wegen voller Erwerbsminderung).

Der ärztliche Dienst der Rentenversicherungsträger ist insoweit ein Regulativ entsprechend den Beitragseinnahmen der Beitragszahler und den Rentenausgaben.

Was dem Rentenantragsteller so nicht in aller Deutlichkeit bekannt ist, das er trotz dem Amtsermittlungsgrundsatz die Beweislast trägt. Ein Nachweis ist die Behandlung bei einem Facharzt, Medikamtente, Klinikbehandlung. Insoweit verweise ich auf meine veröffentlichten Artikel in diesem Blog.

Ich kann jedem, der einen Rentenantrag wegen Erwerbsminderung stellen möchte, dringend ans Herz legen, sich bei einem registrierten Rentenberater und Rechtsbeistand über die Chancen des Rentenverfahrens zu informieren. Große Entäuschungen, Leidensdruck und Kosten können dadurch vermieden werden.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Mit der S 3 zu Rentenberater Sommer

Mit der S-Bahn-Linie 3 können Mandanten aus Richtung Backnang, Maubach, Nellersbach, Winnenden, Schwaikheim, Neustadt-Hockenacker, Waiblingen, Fellbach, Sommerain, Nürnberger Straße, Bad Cannstatt und aus Richtung Flughafen/Messe, Echterdingen, Leinfelden, Oberaichen, Rohr, Vaihingen, Österfeld, Universität, Schwabstraße und Feuersee die Rentenberater und Rechtsbeistände der Sozialversicherungskanzlei Sommer und Kollegen an der S-Bahn Haltestelle Stuttgart-Mitte in wenigen Minuten erreichen.

Sparen Sie sich die Parkgebühren in Stuttgart und steigen Sie in die S-Bahn.

Mit der S 2 zu Rentenberater Sommer

Mit der S-Bahn-Linie 2 können Mandanten aus Schorndorf, Weiler, Winterbach, Geradstetten, Grunbach, Beutelsbach, Endersbach, Stetten-Beinstein, Rommelshausen, Waiblingen, Fellbach, Sommerrain, Nürnberger Straße, Bad-Cannstatt die Kanzlei Sommer und Kollegen in wenigen Minuten in Stuttgart-Mitte erreichen.

Ebenfalls finden Mandanten aus Filderstadt, Flughafen-Messe, Echterdingen, Leinfelden, Oberaichen, Rohr, Vaihingen, Österfeld, Universität, Schwabstraße, Feuersee sehr schnell die Kanzlei von Rentenberater Sommer in Stuttgart-Mitte über die S-Bahn der Linie 2.

Die Kanzlei ist 30 m von der Haltestelle Stuttgart-Mitte entfernt.

Fibromyalgie und Rente

Das Krankheitsbild Fibromyalgie stellt eine große Herausforderung für viele Hausärzte dar. Die Patienten klagen über vielerlei Beschwerden, wie Schmerzen an der Schulter, die in der nächsten Sprechstunde am Knie sind, Morgensteifigkeit, Müdigkeit und Mattigkeit, Kloßgefühl im Hals, Druck auf der Brust, Magen-Darm-Beschwerden und Schlafstörungen.

Die Patienten werden zum Orthopäden, Radiologen, Kardiologen geschickt, ohne einen Nachweis einer Krankheit zu erhalten. Der Orthopäde spricht von alterstypischen Abnutzungserscheinungen und das die Beweglichkeit noch sehr gut erhalten sei (Fuß-Boden-Abstand = 0).

Nach einigen Jahren, häufig erst nach 10 und mehr Jahren wird ein Internist und Rheumatologe für die betroffenen Erkrankten die Diagnose Fibromyalgie M 79.7 stellen. Die Fibromyalgie-Betroffenen haben inzwischen Schmerzspitzen auf der Schmerzskala (VAS) zwischen 5 und 9 von 10 und einen hohen Leidensdruck.

Ab diesem Zeitpunkt schlagen die Leidensgeschichten unter anderem bei mir in der Sozialversicherungskanzlei auf. Es geht um Ablehnung von Krankengeldzahlung, Schwerbehinderung oder gar Rente wegen Erwerbsminderung oder private Rente wegen Berufsunfähigkeit bzw. Dienstunfähigkeit.

Was läuft aus Sicht des Rentenberaters und Rechtsbeistands falsch?

  1. Bei den Mandanten findet häufig eine unzureichende Behandlung statt
  2. Der Rentenantrag wird zu früh eingereicht
  3. Es findet kein Chancengespräch vor einem Rentenantrag, Widerspruch oder Klage statt
  4. Wenig Zeit vorhanden bei VdK und Rechtsanwälte

Zunächst möchte ich erläutern, warum aus Sicht des ärztlichen Dienstes der Krankenkassen, Versorgungsämter und Rentenversicherungsträger die Behandlung häufig unzureichend ist.

Bei vielen Mandanten vermisse ich eine Schmerzbehandlung bei einem Arzt für Spezielle Schmerztherapie. Dieser wird dem Mandanten den Schmerzchronifizierungsfaktor nach Gerbershagen (Grad I bis III) und die Schmerzstärke nach VAS entsprechend einer Skale von 0 bis 10, wobei 0 kein Schmerz bedeutet und 10 der allergrößte Schmerz bedeutet. Eine Behandlung sollte mehrere Jahre stattfinden und auch Schmerzkliniken einschließen.

Trotz hohem Leidensdruck findet häufig keine Behandlung bei einem Psychiater mit gleichzeitiger Verhaltenstherapie bei einem Diplom-Psychologen statt.

Die Mandanten haben zwar eine Diagnose „Fibromyalgie“ aber keinen Nachweis über den Leidensdruck. Die Diagnose Fibromyalgie ohne weitere Diagnostik z.B einer affektiven Störung (Depression) weist einen niedrigen bzw. mittleren Leidensdruck aus, der für eine Rentenantragstellung einer Rente wegen Erwerbsminderung kaum ausreicht.

Der Hausarzt rät wegen häufigen Klagen der Betroffenen zum Rentenantrag, ohne das vorher eine Schmerzbehandlung bzw. Verhaltenstherapie stattfindet. Die Rentenanträge werden abgelehnt und es wird Widerspruch über VdK oder Rechtsbeistand eingereicht. Im Rahmen des Widerspruchsverfahren wird über den ärztlichen Dienst des Rentenversicherungsträgers in aller Regel eine Dysthmia (Befindlichkeitsstörung) festgestellt und der Widerspruch abglehnt. Der Widerspruchsführer könne noch mindestens sechs Stunden arbeiten. Mich wundern diese Ergebnisse überhaupt nicht - siehe Erläuterungen zu Ziffer 1.

Der VdK oder Rechtsbeistand reicht Klage ein. Das Klageverfahren dauert 1 bis 1 1/2 Jahre und inzwischen ist die Fibromyalgiebetroffene von allen Sozialleistungen ausgesteuert und erhält wegen Beschäftigung des Ehepartners in vielen Fällen kein Arbeitslosengeld II.

In Begutachtungssituationen wird bei den Antragstellern von einer Rentenbegehrungshaltung ausgegangen und das deutliche Missverhältnis zwischen den beklagten Beschwerden und den Diagnosen festgehalten. Die Klagen und Berufungen werden häufig abgelehnt.

Am Ende des Klage- oder Berufungsverfahrens liegen in manchen Fällen die besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen einer 3/5 Belegung für eine Rente wegen Erwerbsminderung nicht mehr vor.

Bei einem Wechsel von VdK zu einem Rentenberater stellt dieser dann die fehlenden besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen einer Rente wegen Erwerbsminderung fest.

Zum Schluss noch möchte ich auf ein Problem beim VdK hinweisen. Diese führt für Bedürftige in lobenswerter Weise Tausende von Verfahren und das führt zu einer Überlastung der VdK-Sozialrechtsbeistände. Die Mandanten erhalten keine Post vom VdK über den Fortschritt des Verfahrens und es findet keine Vorbereitung für die mündliche Verhandlung statt. Viele Verfahren könnten vermutlich bei vorheriger richtiger Einschätzung der Chancen vermieden werden und der Stempel der Rentenbegehrungshaltung wäre nicht in den Gutachten.

Kardiologe in Waiblingen

In Raum Fellbach, Kernen im Remstal, Korn im Remstal, Remshalden, Waiblingen, Weinstadt und Winnenden gibt mehrere Kardiologen:

Herr Dr. med. Kamil Calik, Bahnhofstr. 40, 71332 Waiblingen, Telefon: 07151-562556
Herr Dr. med. Gabriel Meinhardt, Strümpfelbacherstr. 29, 71384 Weinstadt, Telefon: 07151-945 6812
Herr Dr. med. Christopf Rothfuß, Marktstr. 39, 71364 Winnenden, Telefon: 07195-2211

Augenarzt in Fellbach

Wo finde ich in Fellbach einen Augenarzt?
  • Frau Dr. med. Marianne Fry, Pfarrer-Sturm-Str. 1, 70734 Fellbach, Telefon: 0711-584333
  • Frau Dr. med. Helga Söding, Bahnhofstr. 1, 70734 Fellbach, Telefon: 0711-5782829

Mittwoch, 26. Oktober 2011

HNO-Ärzte in Fellbach

In Fellbach gibt es nachfolgende HNO-Ärzte:
  • Herr Dr. med. Heinz-Günter Steinert, Blumenstr. 16, 70736 Fellbach, Telefon: 0711-518 1661
  • Gemeinschaftspraxis Dr. med. Hans Doller, Beate Leonardy-Doller, Gerhard-Hauptmannstr. 25, 70734 Fellbach, Telefon: 0711-582976

Dienstag, 25. Oktober 2011

Rentenberater in Fellbach

In Fellbach gibt es einen Rentenberater siehe Pointoo "Frag die Ortskenner"

In der näheren Umgebung findet man in Stuttgart die Rentenberater und Rechtsbeistände Sommer und Kollegen. Die Rentenberater sind seit 15 Jahren in Stuttgart ansässig. Rentenberater Sommer war von 1990 bis 1995 in Fellbach als Rentenberater tätig, bevor er 1996 eine Kanzlei in Stuttgart gründete.

Psychiater in Esslingen

In Esslingen gibt es nachfolgende Psychiater:

  • Herr Dr. med. Thomas Altrichter, Katharinenstr. 33, 73728 Esslingen, Telefon: 0711-354547
  • Herr Joachim Bögel, Oberer Metzgerbach 16, 73728 Esslingen, Telefon: 0711-351 13 30
  • Herr Dr. med. Mathias Daudert, Volker-Böhringer-Weg 28, 73732 Esslingen, Telefon: 0711-378000
  • Herr Dr. med. Friedrich Hammann, Innere Brücke 9, 73728 Esslingen, Telefon: 0711-350 8611
  • Herr Dr. med. Walter Hörner, Heilbronnerstr. 7, 73728 Esslingen, Telefon: 0711-316 5400

Psychiater in Kernen

In Kernen gibt es nachfolgenden Psychiater:

Herr Dr. med. Wolfang Kuhn, Rosenäckerstr. 24, 71394 Kernen, Telefon: 07151-48601

Psychiater in Backnang

In Backnang gibt es nachfolgenden Psychiater und Psychotherapeuten und Arzt für Nervenheilkunde:

Herr Dr. med. Heiner Fleischmann, Schillerstr. 9, 71522 Backnang, Telefon: 07191-913092

Psychiater in Waiblingen

In Waiblingen gibt es nachfolgend folgende Psychiater und Neurologen:

  • Herr Dr. med. Walther Bier, Heinrich-Küderli-Straße 2, 71332 Waiblingen, Telefon: 07151-81151
  • Herr Herman Frömel, Kurze Straße 24, 71332 Waiblingen, Telefon: 07151-54242

Sonntag, 23. Oktober 2011

Psychotherapeuten in Fellbach

In Fellbach gibt es nachfolgende Psychotherapeuten:

  • Frau Kruse-Zierer, Freibergstr. 6, 70736 Fellbach, Tel. 0711-519672
  • Dipl. Psychologe Manfred Winter, Bahnhofstr. 3, 70734 Fellbach, Tel. 0711-573844,

Psychiater in Fellbach

In Fellbach gibt es folgenden Psychiater:

Dr. med. Lothar Berghoff, Bahnhofstr. 52, 70734 Fellbach, Tel. 0711-583483

Orthopäden in Fellbach-Schmiden

In Fellbach-Schmiden gibt es folgende Orthopäden:

  • Dr. med. Eberhard Horst, Gotthilf-Bayh-Str. 3, 70376 Fellbach, Tel. 0711-513537
  • Dr. med. Michael Schaufler, Stauferstr. 9, 70736 Fellbach, Tel. 0711-5108218

Hausärzte in Fellbach-Schmiden

In Fellbach-Schmiden gibt es folgende Hausärzte:
  • Dr. med. Ulrich Austel, Fellbacherstr. 12, 70736 Fellbach, Tel. 0711-512213
  • Dr. med. Rudolf Matthias Knorpp, Internist und Kardiologe, Fellbacherstr. 47, 70736 Fellbach, Tel. 0711-5174506
  • Dr. med. Michael Koch, Fellbacherstr. 90/1, 70736 Fellbach, Tel. 0711-512463
  • Gemeinschaftspraxis Dr. med. Ascherl + Gashi-Gerdung, Lindenbühlweg 17, 70736 Fellbach, Tel. 0711-512448
  • Gemeinschaftspraxis Dr. med. Ursula Rentschler, Dr. med. Kohleisen, Hohenackerstr. 12, 70736 Fellbach, Tel. 0711-517 44 74

Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome F 32.2

Haben Sie auf dem Befundbericht die Diagnose F 32.2 und wissen nicht was dies bedeutet? Diese Frage wird von Mandanten häufig an mich als Rentenberater und Rechtsbeistand gestellt.

In einer schweren depressiven Episode zeigt der Patient meist erhebliche Verzweiflung und Agitiertheit, es sei denn, Hemmung ist ein führendes Symptom. Verlust des Selbstwertgefühls, Gefühle von Nutzlosigkeit oder Schuld sind meist vorherrschend, in besonders schweren Fällen besteht ein hohes Suizidrisiko. Es wird vorausgesetzt, dass das somatische Symdrom bei schweren depressiven Episoden praktisch immer vorhanden ist.

Laut den Diagnostischen Leitlinien müsse alle drei für die leichte und mittelgradige depressive Episode (F32.0, F32.1) typischen Symptome vorhanden sein und mindestens vier andere, von deinen einige besonders ausgeprägt sein sollten.

Typische Symptome:
  1. gedrückte Stimmung,
  2. Interessenverlust, Freudlosigkeit,
  3. Verminderung des Antriebs, erhöhte Ermüdbarkeit
Andere häufige Symptome:
  1. Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit,
  2. Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen,
  3. Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit,
  4. Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven,
  5. Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Suizidhandlungen,
  6. Schlafstörungen,
  7. Verminderter Appetit

Die Kategorie F32.2 soll nur für einzelne Episoden schwerer Depression ohne psychotische Symptome verwendet werden. Für weitere Episoden ist eine Kategorie der rezidivierenden depressiven Störung (F33) zu wählen

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Patient laut den Leitlinien während einer schweren depressiven Episode in der Lage ist, soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortzuführen, allenfalls sehr begrenzt.

Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

Was ist eine Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen F 32.3? Was bedeutet die Ziffer F 32.3? Häufig wird man als Rechtsbeistand gefragt was die ICD-10 Ziffern bedeuten.

Laut den Diagnostischen Leitlinien versteht man unter einer schweren depressive Episode mit psychotischen Symptomen folgendes:

Eine schwere depressive Episode, welches die Kriterien für F 32.2 erfüllt, und in der Wahnideen, Halluzinationen oder ein depressiver Stupor auftreten. Der Wahn schließt gewöhnlich Ideen der Versündigung, der Verarmung oder einer bevorstehenden Katastrophe ein, für die sich der Patient verantwortlich fühlen kann. Die akustischen Halluzinationen bestehen gewöhnlich aus diffamierenden oder anklagenden Stimmen; die Geruchshalluzinationen beziehen sich auf Fäulnis oder verwesendes Fleisch. Eine schwere psychomotorische Hemmung kann sich bis zum Stupor steigern.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Sozialrecht - Stuttgart - Rentenberater - Rechtsbeistand

Was fällt alles unter das Sozialrecht?
  1. Sozialversicherungsrecht und Arbeitsforderung (SGB III)
  2. Soziale Entschädigung bzw. Versorgung (z.B. Schwerbehindertenrecht, Kriegsopfer- und Soldatenversorgung, Opferentschädigung, Impfschäden)
  3. Soziale Förderung (Wohngeld, Kindergeld, Erziehungsgeld, Ausbildungsförderung, Kinder- und Jugendhilfe)
  4. Soziale Hilfen bzw. Grundsicherung (Sozialhilfe bzw. Grundsicherung für Arbeitssuchende)
Welche Teile des Sozialrechts darf ein Rentenberater und Rechtsbeistand beraten und vor dem Sozialgericht vertreten?
  1. Sozialversicherungsrecht (Gesetzliche Krankenversicherung, Gesetzliche Rentenversicherung, Gesetzliche Unfallversicherung, Gesetzliche Pflegeversicherung, Küstlersozialversicherung, Landwirtschaftliche Altersversorgung)
  2. Soziale Entschädigung bzw. Versorgung (Schwerbehindertenrecht, Kriegsopferversorgung, Soldatenversorgung, Opferentschädigung, Entschädigung von Impfschäden)
Ein Erlaubnisinhaber nach dem früheren Rechtsberatungsgesetz ist in den registrierten Bereichen einem Rechtsanwalt gleichgestellt.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Krankengeldermittlung bei schwankenden Monatsbezügen

Bei der Ermittlung der Krankengeldhöhe kommt es auf das im letzten vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit erzielten Arbeitsentgelt an. Das Krankengeld beträgt 70 v.H. des erzielten regelmäßigen Arbeitsentgelts und Arbeitseinkommens, soweit es der Beitragsberechnung unterliegt (Regelentgelt). Das Krankengeld darf aber nicht höher sein als 90 v.H. des nach Maßgabe des § 47 Absatz 2 SGB V berechneten Nettoarbeitsentgelts sein.

Bei meinem Mandanten ergeben sich bezüglich "Rufbereitschaft" schwankende Beträge innerhalb der letzten drei Kalendermonate.

Bei schwankenden Monatsbezügen ist das Arbeitsentgelt der letzten drei Kalendermonate vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit durch 90 zu teilen.

Was bedeutet die Ziffer F 33.1 in meinem Befundbericht?

Laut der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen - Klinischen diagnostischen Leitlinien ICD-10 Kapitel F gilt folgendes:

F33.1 = Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode

Diagnostische Leitlinien:

  1. Die Kriterien für eine rezidivierende depressive Störung (F33) müssen erfüllt sein; die gegenwärtige Episode entspricht den Kriterien für eine mittelgradige Episode (F32.1).
  2. Wenigstens zwei Episoden sollen mindestens 2 Wochen gedauert haben und von mehreren Monaten ohne eindeutige affektive Symptomatik getrennt gewesen sein. Anderenfalls ist eine sonstige rezidivierende affektive Störung (F38.1) zu diagnostizieren.

F32.1 = Mittelgradige depressive Episode

Diagnostische Leitlinien:

Mindestens zwei der drei oben für die leichte depressive Episode (F32.0) angegebenen typischen Symptome und mindestens drei (besser vier) der anderen Symptome müssen vorhanden sein. Die Mindestdauer für die gesamte Episode beträgt etwa 2 Wochen.

Typische Symptome:
  1. Verlust von Interesse oder Freude,
  2. Antriebsmangel,
  3. Erhöhte Ermüdbarkeit
Andere häufige Symptome:
  1. Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit,
  2. Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen,
  3. Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit (sogar bei leichten depressiven Episoden),
  4. Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven,
  5. Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Suizidhandlungen,
  6. Schlafstörungen,
  7. Verminderter Appetit
F38.1 = Andere rezidivierende affektive Störungen

Rezidivierende kurze Episoden, die im vergangenen Jahr etwa einmal pro Monat bestanden haben. Die einzelnen depressiven Episoden sind alle kürzer als zwei Wochen (typischerweise 2 bis 3 Tage, mit vollständiger Erholung), erfüllen aber die Symptomkriterien für eine leichte, mittelgradige oder schwere depressive Episode (F32.0, F32.1, F32.2).

Montag, 17. Oktober 2011

Was ist eine Dysthymia - F34.1?

Meine Mandanten legen mir häufig Befundberichte der behandelnden Ärzte vor. Unter anderem taucht der Begriff Dysthymia - F34.1 auf. Was versteht man unter dem Begriff Dysthymia?

Laut den diagnostischen Leitlinien ist das wesentliche Kennzeichen einer Dysthymia die langdauernde, depressive Verstimmung, die niemals oder nur sehr selten ausgeprägt genug ist, um die Kriterien für eine rezidivierende leichte oder mittelgradige depressive Störung (F33.0, F33.1) zu erfüllen. Die Sympotmatik muss mindestens 2 Jahre bestehen (langdauernd) und nicht von einer normalen Stimmung von mehr als etwa 2 Monate unterbrochen sein.

  • Stimmung: traurig-gedrückte Verstimmung, Verlust der Freude, Hoffnungslosigkeit,
  • Antrieb: Minderung von Interesse und Initiative, Schwierigkeiten bei alltäglichen Anforderungen
  • Denken: oft einförmige Denkinhalte, Grübelneigung
  • Vitalstörungen: Ein- und Durchschlafstörungen, aber auch Hypersomnie (Schlafsucht); unspezifische körperliche Beschwerden wie Schweregefühl, Kopfschmerzen, Rücken- und Bauchschmerzen
Beim Zusammenfallen einer Dysthymia mit einer depressiven Episode spricht man von einer double depression.

Laut den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen Ziffer 3.7, Seite 42, wird bei leichteren psychischen Störungen ein Einzel-GdB zwischen 0 - 20 v.H. vorgeschlagen.

Freitag, 14. Oktober 2011

Rentenberatung - Sozialversicherungsrecht

Man kann sagen, das sich seit dem Rentenreformgesetz im Jahr 1957 der Berufsstand der Rentenberater sich entwickelt hat und seitdem Rentenberatungen durchgeführt werden.

Doch schon in der Weimarer Republik (1918 - 1933) waren Rechts-konsulenten bekannt, die Beratungen im Sozialversicherungsrecht durchführten, siehe Simone Rücker "Rechtsberatung". Durch die Novelierung der ZPO vom 17.5.1898 war die Zulassung von Rechtskonsulenten als Prozessagenten möglich.

Die gesetzliche Sozialversicherung wurde durch die Kaiserliche Botschaft vom 17.11.1881 über den Reichskanzler Bismarck als Antwort auf die soziale Unruhen der Arbeiter eingeleitet. Es entstanden drei Gesetzeswerke. Das Gesetz über die Krankenversicherung der Arbeiter (1883), das Unfallversicherungs-gesetz (1884) und das Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversorgung (1889). Diese Gesetzeswerke wurden 1911 zu der bis 1991 geltenden Reichsversicherungsverordnung (RVO) zusammengefasst, die wiederum seit 1989 durch das Fünfte Buch des Sozialgesetzbuches (Krankenversicherung), am 01.01.1992 durch das Sechste Buch des Sozialgesetzbuches (Rentenversicherung) und am 01.01.97 durch das Siebte Buch des Sozialgesetzbuches (Unfallversicherung) eingeordnet wurden.

Das Sozialgesetzbuch (SGB) Viertes Buch (IV) regelt die Gemeinsamen Vorschriften für die Sozialversicherung. Zu der Sozialversicherung gehören laut § 1 Abs. 1 SGB IV folgende Bereiche:
  • gesetzliche Krankenversicherung (SGB V)
  • gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI)
  • gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)
  • Alterssicherung der Landwirte (ALG)
  • Künstlersozialversicherung (KSVG)
  • gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI)

Das Rentenreformgesetz 1957 führte die dynamische und lohnbezogene Rente ein. Es kam zu einem Systemwechsel von einem Anwartschaftsdeckungsverfahren zu einem Umlageverfahren. Der damalige Fachminister meinte, das das Rentenrecht so einfach sei, das jeder seine Rente selber ausrechnen könne. Die ersten Rentenberater wurden 1957 über das Rechtsberatungsgesetz durch Amts-bzw. Landgerichte zugelassen und prüften Rentenbescheide auf ihre Richtigkeit.
Angesichts der Unübersichtlichkeit und der zunehmenden Bedeutung des Sozialversicherungsrechts im Rechtsleben, insbesondere auch bei der Kontrolle der Versicherungsanstalten, hat sich die Rechtsbesorgungstätigkeit der Rentenberater sich als unentbehrlich erwiesen.

Zu dem Tätigkeitsumfang eines registrierten Rentenberaters nach § 10 Abs. 1 Ziffer 2 Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) gehört das Gebiet der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung, des sozialen Entschädigungsrechts, des übrigen Sozialversicherungs- und Schwerbehindertenrechts mit Bezug zu einer gesetzlichen Rente.

Das soziale Entschädigungsrecht und Schwerbehindertenrecht gehört zum Sozialrecht. Das soziale Entschädigungsrecht hat sich aus der Kriegsopferversorgung entwickelt. Ein wichtiges Thema eines Rentenberaters und Rechtsbeistandes stellt neben dem Schwerbehindertenrecht die Opferentschädigung (OEG) dar. Mit dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG) wurde ein gesetzlicher Anspruch auf hinreichender Opferschutz gewährleistet. Die Problematik der Opfer ist, das zivilrechtliche Schadenersatzansprüche häufig wegen Mittellosigkeit des Täters ins Leere laufen.

Für die Rentenberater alten Rechts, die vor dem 01.07.2008 nach dem Rechtsberatungsgesetz zugelassen sind (Alterlaubnisinhaber), gilt § 10 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) nur zum Teil. Insbesondere wird bei den sogenannten Alterlaubnisinhabern kein Rentenzusammenhang verlangt. Die Alterlaubnisinhaber sind gemäß § 73 Abs. 2 Satz 1 des Sozialgerichtsgesetzes bei den Gerichtsverhandlungen des Rechtsanwälten gleichgestellt.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Rentenberater für Sozialversicherungsrecht

Die gesetzliche Sozialversicherung wurde durch die Kaiserliche Botschaft vom 17.11.1881 über den Reichskanzler Bismarck als Antwort auf die soziale Unruhen der Arbeiter eingeleitet. Es entstanden drei Gesetzeswerke. Das Gesetz über die Krankenversicherung der Arbeiter (1883), das Unfallversicherungs-gesetz (1884) und das Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversorgung (1889). Diese Gesetzeswerke wurden 1911 zu der bis 1991 geltenden Reichsversicherungsverordnung (RVO) zusammengefasst, die wiederum seit 1989 durch das Fünfte Buch des Sozialgesetzbuches (Krankenversicherung), am 01.01.1992 durch das Sechste Buch des Sozialgesetzbuches (Rentenversicherung) und am 01.01.97 durch das Siebte Buch des Sozialgesetzbuches (Unfallversicherung) eingeordnet wurden.

Das Sozialgesetzbuch (SGB) Viertes Buch (IV) regelt die Gemeinsamen Vorschriften für die Sozialversicherung. Zu der Sozialversicherung gehören laut § 1 Abs. 1 SGB IV folgende Bereiche:
  • gesetzliche Krankenversicherung (SGB V)
  • gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI)
  • gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)
  • Alterssicherung der Landwirte (ALG)
  • Künstlersozialversicherung (KSVG)
  • gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI)
Zu dem Tätigkeitsumfang eines registrierten Rentenberaters nach § 10 Abs. 1 Ziffer 2 Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) gehört das Gebiet der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherug, des sozialen Entschädigungsrechts, des übrigen Sozialversicherungs- und Schwerbehindertenrechts mit Bezug zu einer gesetzlichen Rente.

Das soziale Entschädigungsrecht und Schwerbehindertenrecht gehört zum Sozialrecht. Das soziale Entschädigungsrecht hat sich aus der Kriegsopferversorgung entwickelt. Ein wichtiges Thema eines Rentenberaters und Rechtsbeistandes stellt neben dem Schwerbehindertenrecht die Opferentschädigung (OEG) dar. Mit dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG) wurde ein gesetzlicher Anspruch auf hinreichender Opferschutz gewährleistet. Die Problematik der Opfer ist, das zivilrechtliche Schadenersatzansprüche häufig wegen Mittellosigkeit des Täters ins Leere laufen.

Für die Rentenberater und Rechtsbeistände alten Rechts, die vor dem 01.07.2008 nach dem Rechtsberatungsgesetz zugelassen sind (Alterlaubnisinhaber), gilt § 10 RDG nur zum Teil. Insbesondere wird bei den sogenannten Alterlaubnisinhabern kein Rentenzusammenhang verlangt. Die Alterlaubnisinhaber sind gem. § 73 Abs. 2 Satz 1 des Sozialgerichtsgesetzes bei den Gerichtsverhandlungen den Rechtsanwälten gleichgestellt.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Rentenantrag über Telefon aufnehmen

Heute habe ich über Telefon einen Antrag auf Altersrente für schwerbehinderte Menschen - R 100 und eine Meldung zur Krankenversicherung der Rentner - R 810 für einen Mandanten in Westfalen aufgenommen.

Die Kontenklärung mit dem Fragebogen zur Prüfung der Vertrauensschutzregelungen - R 240 und Fragebogen zu Rechtsänderungen ab 01.01.1992 oder zu einem späteren Zeitpunkt wurde bereits im April 2009 telefonisch aufgenommen.

Nach Vorlage des Rentenbescheides werde ich die Betriebsrente bei dem Pensions-Sicherungs-Verein beantragen.

Die telefonische Antragsaufnahme eignet sich für alle Mandanten in Deutschland und weltweit, die den Weg zu einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung bzw. Ortsbehörde oder eine Botschaft vermeiden wollen. Ebenso kommen Versicherte infrage, die wegen einer Erkrankung oder einer Behinderung eine Mobilitätseinschränkung haben.

Der Vorteil einer Rentenantragsaufnahme über den Rentenberater liegt auch darin, das dieser parallel die Voraussetzungen der Krankenversicherung der Rentner prüft, also ob in der zweiten Hälfte der Beschäftigungszeit mindestens 90 % Mitgliedschaftszeiten einer gesetzlichen Krankenversicherung vorliegen.